
Foto: BMLFUW/Kern
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Jugendparlament
Jugendliche Impulse für Umweltpolitik
Im Hohen Haus am Ring diskutieren im Rahmen der Artenschutz-Kampagne "vielfaltleben" ca. 140 engagierte SchülerInnen aus ganz Österreich aktuelle Umweltthemen mit ExpertInnen und PolitikerInnen. "Klimaschutz und der Erhalt der biologischen Vielfalt sind langfristige, generationsübergreifende Themen, daher ist es mir wichtig, auch die Meinungen und Ideen der Jugendlichen zu hören. Sie sind die AkteurInnen und EntscheidungsträgerInnen von morgen. Die Veranstaltung 'Jugendimpulse' soll dazu beitragen, gemeinsame Lösungen und Visionen zu entwickeln", betonte Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des "vielfaltleben"-Jugendparlaments in Wien.
Warum importiert Österreich immer noch Atomstrom? Warum sind biologische Lebensmittel oft viel zu teuer? Wie können Katastrophen wie jetzt im Golf von Mexiko verhindert werden? Diese und andere Fragen werden an Umweltminister Niki Berlakovich im Rahmen einer parlamentarischen Fragestunde gestellt. In den Bänken sitzen diesmal aber keine Nationalratsabgeordneten, sondern engagierte Jugendliche, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv mit unterschiedlichen Umweltthemen beschäftigt haben.
"Im Rahmen der Trinkpassaktion des Lebensministeriums haben die Jugendlichen beispielsweise ihr eigenes Trinkverhalten beobachtet und hinterfragt.", erklärt Renate Konheisner, Lehrerin des Oberstufenreal-Gymnasiums Neulengbach, die heute mit zwei Schulklassen an der Veranstaltung teilnimmt. "Durch solche Aktionen wird das Interesse an Umweltthemen geweckt und der verantwortungsvolle Umgang mit Mitmenschen und Umwelt gefördert. Die SchülerInnen brennen bereits darauf, heute im Parlament ihre
Vorschläge und Ideen einzubringen und wollen Ihre Zukunft aktiv mitgestalten", so Konheisner.
Die Anregungen und Forderungen der SchülerInnen werden in einem "Communiqué" zusammengefasst, dass abschließend an Umweltminister Niki Berlakovich übergeben wird. "Ich bin schon gespannt auf die Ideen und Anliegen der Jugendlichen. Wir nehmen alle Anregungen sehr ernst und ich bin überzeugt, dass die SchülerInnen heute einen frischen Wind ins Parlament bringen werden", so der Umweltminister.















