Köstinger: Bewusster Umgang sichert unsere Wasserschätze

Bundesministerin Köstinger in Salzburg

Anlässlich des heutigen Weltwassertags besuchte Bundesministerin Elisabeth Köstinger die Wasser-Musterstadt Salzburg. Jährlich wird am 22. März der Weltwassertag begangen, um auf die Bedeutung der Ressource weltweit hinzuweisen. Das Motto heuer lautet „Lasse niemanden zurück - Wasser und Sanitärversorgung für alle“. Auch in einem wasserreichen Land wie Österreich ist es wichtig aufzuzeigen, dass der Schutz unserer Gewässer weiterhin sehr wichtig ist, was es heißt, sorgsam mit dieser wertvollen Ressource umzugehen und wo die Herausforderungen der Zukunft liegen. „Sauberes Wasser für alle ist ein wichtiges Ziel. Trinkwasser steht jederzeit und zuverlässig zur Verfügung. Die Stadt Salzburg ist ein Musterbeispiel für eine gut funktionierende Wasserwirtschaft, die alle Leistungen für die Bevölkerung in hervorragender Qualität anbietet. Das umfasst sowohl die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser, den Schutz vor Hochwasser und die Nutzung und Gestaltung der Lebensader der Stadt, der Salzach. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus unterstützt die Stadt maßgeblich dabei,“ stellt Bundesministerin Elisabeth Köstinger anlässlich ihres Besuches in der Stadt Salzburg zum Weltwassertag fest.

Trinkwasserversorgung in Österreich auf hohem Niveau

Österreich ist in der glücklichen Lage, 100 Prozent seines Trinkwassers aus Grund- und Quellwasser beziehen zu können. Die Basis dafür wurde durch eine seit Generationen etablierte, nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung und in hohen Investitionen in die Gewässerreinhaltung gelegt. Herausforderungen der Zukunft liegen im Erhalt der aufgebauten Wasserinfrastrukturen, in den nötigen Anpassungen an den Klimawandel und in der laufenden Kontrolle sämtlicher, auch neuer Wasserinhaltsstoffe. Salzburg ist ein hervorragendes Beispiel für eine Großstadt, wo jederzeit bestes Trinkwasser aus der Leitung fließt, was nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt, sondern auch die zahlreichen Gäste zu schätzen wissen. Das Museum „Wasser.Spiegel“ am Mönchsberg und der Trinkwasserbehälter am Mönchsberg sind eindeutige Signale für eine funktionierende Wasserwirtschaft, die auch der Öffentlichkeit zeitgemäß vermittelt wird.

Hochwasserschutz der Stadt Salzburg

Auch der Hochwasserschutz der Stadt Salzburg ist sehr gut ausgebaut und hat sich zuletzt beim Hochwasser 2013 bestens bewährt. „In Summe wurden rund 14 Millionen Euro in der Stadt Salzburg für den Schutz vor Hochwasser investiert. Mit fast 12 Millionen Euro, also 85 Prozent, hat das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus die nötigen Maßnahmen größtenteils finanziert. Gemeinsam ist es uns mit den Investitionen gelungen, einen wertvollen Siedlungs-, Wirtschafts- und enorm wichtigen Kulturraum zu schützen. Die Stadt Salzburg ist ein Vorzeigeprojekt für Hochwasserschutz im städtischen Bereich. Das Ufer der Salzach ist für die Bevölkerung gut zugänglich und wird gerne als Flaniermeile genützt“, so Bundesministerin Köstinger. Auch der im Land Salzburg zuständige Landesrat Josef Schwaiger ist überzeugt „Hochwasserschutz ist heute deutlich mehr als Mauern und Pumpwerke. Das Projekt Alterbach beispielsweise vereint drei wesentliche Vorteile in einem: Hochwasserschutz, Natur und Erlebbarkeit“.

Weitere Informationen: www.bmnt.gv.at/wasser

22.03.2019

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