Neptun Wasserpreis 2019: Die Siegerinnen und Sieger

Umwelt- und Innovationspreis schafft Bewusstsein für Wasser und holt regionales Engagement vor den Vorhang: Im Rahmen einer Abendveranstaltung verlieh Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger den Neptun Wasserpreis für in fünf Kategorien. Der Preis wurde zum elften Mal vergeben und gilt als wichtigste österreichische Auszeichnung rund um das Thema Wasser.

Im festlichen Ambiente des Wiener Odeon Theaters wurde am 13. März der Neptun Wasserpreis verliehen. Bundesministerin Elisabeth Köstinger überreichte mit den Vertreterinnen und Vertretern der österreichischen Wasserunternehmen insgesamt 21.000 Euro an Preisgeldern.

„Wasser ist unser wichtigstes Gut. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Neptun Wasserpreises zeigen eindrucksvoll, wie viel wissenschaftliches, wirtschaftliches, künstlerisches und persönliches Engagement es in Österreich gibt, um den verantwortungsvollen Umgang mit dieser wertvollen Ressource zu fördern. Mit der erstmals verliehenen Auszeichnung im Bereich Bildung und Wissensvermittlung fördern wir auch den Zugang von Kindern und Jugendlichen zum Thema Wasser“, freute sich Bundesministerin Elisabeth Köstinger. In den Fachkategorien konnte heuer eine Rekordzahl an Einreichungen verzeichnet werden: Über 330 Beiträge wurden in den Kategorien WasserBILDUNG, WasserFORSCHT und WasserKREATIV eingereicht. Jede dieser Kategorien war mit 5.000 Euro an Preisgeldern dotiert.

Innsbruck ist Österreichs „WasserGEMEINDE 2019“

In der Gemeinde-Kategorie nahm gestern Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi den Neptun Wasserpreis entgegen. Die Tiroler Landeshauptstadt überzeugte mit dem 360°-Filmprojekt „Die Reise des Innsbrucker Wassers“ die Jury und setzte sich im österreichweiten Online-Voting gegen sechs andere Gemeinde-Projekte durch.

Österreichisches Rotes Kreuz

Für das Projekt „Fäkalschlammanalyse in der Katastrophenhilfe“ wurde das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) in der WasserFORSCHT-Kategorie prämiert. Bei humanitären Einsätzen stellt der sichere Umgang mit Fäkalschlamm eine Herausforderung dar. Es gilt die Verbreitung von Seuchen zu verhindern und langfristige Umweltschäden einzudämmen. Das ÖRK hat gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Industrie ein Feldlabor zur Qualitätskontrolle der Fäkalschlammbildung entwickelt. Dieses mobile Labor kommt international beispielsweise in Flüchtlingslagern zum Einsatz und liefert notwendige Daten, um die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig zu gewährleisten.

„Das Siegerprojekt der Forschungskategorie überzeugt durch einen sehr hohen Nachhaltigkeitsgrad und die praktische Anwendbarkeit bei humanitären Einsätzen. Passend zum heurigen Motto des Weltwassertages – „Leaving no one behind“ – beeindruckt das Projekt auch durch seine soziale Komponente und die globale Relevanz“, so Roland Hohenauer, Präsident des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbands.

„WER WIE WASser-Mitmachbuch“

Das „WER WIE WASser Mitmachbuch“ der Marktgemeinde Lustenau wurde von einer Fachjury aus 80 (Bewusstseins-)Bildungsprojekten zum Siegerprojekt der erstmals ausgelobten Kategorie WasserBILDUNG gewählt. Das 80-Seiten starke Mal- und Wissensbuch wurde von Lustenauer Kindern und Erwachsenen gemeinsam gestaltet. Wissenswertes zum Thema Wasser steht so auch für zukünftige Generationen auf lustige und ansprechende Weise zur Verfügung.

Floating # 1 von Daria Tchapanova

Der künstlerischen Auseinandersetzung mit Wasser ist beim Neptun Wasserpreis die Kategorie WasserKREATIV gewidmet. Aus über 200 Beiträgen konnte sich die Künstlerin Daria Tchapanova mit ihrer Video-Installation „floating # 1“ durchsetzen. Das Werk, das bei der Preisverleihung auch besichtigt werden konnte, ist eine poetische und visuelle Hommage an das Wasser und zeigt wie die Gezeiten den Rhythmus des Alltags bestimmen.

„Brunnen in Wien“ – Siegerfotos

Unter dem Motto „Brunnen in Wien“ wurden bei der beliebten Fotokategorie über 300 Beiträge eingereicht, die Wiens sprudelnde Bauwerke aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen. Die drei siegreichen Fotos von Alexandra Lhotak, Josef Schubert und Ronald Logan wurden mit insgesamt 3.000 Euro Preisgeld prämiert.

Über den Preis

Ziel des Neptun Wasserpreises ist es, verstärktes Bewusstsein für die Wichtigkeit der Ressource Wasser zu schaffen und innovative Ideen zum schonenden Umgang mit dem kostbaren Nass zu unterstützen. Getragen wird der Neptun Wasserpreis vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW), dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) sowie den teilnehmenden Bundesländern.

  • Umwelt- und Innovationspreis schafft Bewusstsein für Wasser und holt regionales Engagement vor den Vorhang: Im Rahmen einer Abendveranstaltung verlieh Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger den Neptun Wasserpreis für in fünf Kategorien. Der Preis wurde zum elften Mal vergeben und gilt als wichtigste österreichische Auszeichnung rund um das Thema Wasser.

22.03.2019

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