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Aktuelle Pressemitteilung

 

Presseinformation

Jugend/Umwelt/Wasser

Wien, 12. September 2013

 

 

 

 

Den Wasserwesen der Donau auf der Spur

Danube Challenge: Das österreichweite Flussabenteuer

 

Bereits zum achten Mal wurden Österreichs Jugendliche dazu aufgerufen, sich den Challenges an der Donau und ihrer Zuflüsse zu stellen. Bei der von Coca-Cola Hellenic Österreich und Generation Blue – der Wasser-Jugendplattform des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich – ins Leben gerufenen Aktion erforschen die Schülerinnen und Schüler an insgesamt fünf Standorten den Lebensraum Fluss. Am 5. Juni machten sich Schulklassen aus Hohenruppersdorf, Maria Enzersdorf  und Wien im Nationalpark Donau Auen auf die Suche nach den Wasserwesen der Donau.

 

Ab in die Natur! Bei der heurigen Danube Challenge dreht sich alles um die Klein- und Kleinstlebewesen der heimischen Gewässer. Österreichs Schülerinnen und Schüler stellen sich bei fünf Action Days in ganz Österreich den verschiedenen Challenges rund um den Lebensraum Fluss.

Bundesminister Andrä Rupprechter unterstützt die Initiative: „Die Danube Challenge bietet Jugendlichen ein einzigartiges Naturerlebnis an Flüssen im lebenswerten Österreich. Mit unserer Jugendplattform Generation Blue begleiten wir diese Aktion sowohl auf der Webseite als auch auf Facebook. Jugendliche sind unsere Zukunft – sie sind es, die einmal die Verantwortung für unser Wasser tragen werden“.

„Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit dem Ökosystem Fluss und entwickeln dabei ein neues Bewusstsein für die wichtige Ressource Wasser. Jedes Jahr wollen zig Schulklassen bei unserer Aktion mitmachen, das bestärkt uns auch in unserem Engagement, mit Initiativen wie dieser  altersgerechtes Wissen über die Umwelt zu vermitteln,“ erläutert Susanne Lontzen, Unternehmenssprecherin von Coca-Cola Hellenic Österreich den Hintergrund der Danube Challenge.

 

Action Days in ganz Österreich

Im Juni werden Schulklassen in ganz Österreich eingeladen, sich bei insgesamt fünf Action Days den Herausforderungen an Donau, Lafnitz, Inn, Traun und Isel zu stellen. Begleitet von Nationalpark Rangern wird beobachtet, geforscht, getümpelt und gegrillt. Im Fokus der heurigen Challenges stehen Klein- und Kleinstlebewesen, die eine wichtige Funktion für den ökologischen Zustand eines Gewässers haben.

 

Jugendliche aus Hohenruppersdorf, Maria Enzersdorf und Wien erforschen die Donau

Am Donnerstag machte die Danube Challenge im Nationalpark Donau Auen Station. Monika Rötzer, Lehrerin der NS Hohenruppersdorf zeigt sich vom Engagement der Kids begeistert: „Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine tolle Abwechslung zum normalen Unterricht. Wir haben Libellenlarven, Erdkröten und sogar eine Rotbauchunke entdeckt.“

Auch Nationalparkdirektor Carl Manzano überzeugte sich vom pädagogischen Mehrwert der Veranstaltung: „Wir freuen uns sehr, dass auch heuer wieder einige Schulklassen durch die Danube Challenge Gelegenheit bekommen haben, hier im Nationalpark Donau-Auen ein Stück unverbaute Donaulandschaft kennen zu lernen und am Fluss zu forschen. Durch die neue Ausweitung der Veranstaltung auf andere Standorte werden weiters auch wichtige Zubringer der Donau in den Fokus gerückt – aus unsere Sicht eine Bereicherung!“

Auf den Orther Inseln wurde die Fließgeschwindigkeit der Donau analysiert, die Schulklassen hoben einen Piratenschatz und schickten eine reale und virtuelle Flaschenpost auf die Reise. Zum Abschluss matchten sich die Schulklassen bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen und grillten Würstel am Lagerfeuer.

 

Aktion Trinkpass als Ticket für die Danube Challenge

Die Teilnehmer der heurigen Danube Challenge wurden über die im Frühjahr stattfindende „Aktion Trinkpass“ ermittelt, bei der Jugendliche über einen gewissen Zeitraum ihr persönliches Trinkverhalten dokumentieren, analysieren und gegebenenfalls anpassen. Gerade im Schulalltag ist ausreichend Flüssigkeitszufuhr wichtig, zu wenig Flüssigkeit führt zu Konzentrationsstörungen, verminderter Lernfähigkeit und Kopfschmerzen. Heuer haben fast 30.000 Schülerinnen und Schüler einen Trinkpass angefordert, viele hunderte haben bei einem begleitenden Kreativ-Wettbewerb teilgenommen, bei dem es Mikroskope  oder die Teilnahme an der Danube Challenge zu gewinnen gab.


Do-it-yourself: Auf Exkursion zu den Gewässern in der Umgebung

Um die Danube Challenge für noch mehr Jugendliche möglich zu machen, hatten die Schulklassen heuer erstmals die Möglichkeit, mittels angefordertem „Wasserwesen-Folder“ selbst einige Aufgaben bei einem Gewässer in der unmittelbaren Umgebung durchzuführen. Dabei müssen kleinste Wassertierchen aufgespürt, die Wasserqualität untersucht und die Fließgeschwindigkeit bestimmt werden. Der Folder gibt nicht nur eine genaue Anleitung zu den einzelnen Challenges, sondern auch einen informativen Überblick über die wichtigsten Tierarten am und im Wasser.

 

Die Eindrücke der Forscherinnen und Forscher sowie Impressionen der Challenges finden sich auf www.facebook.com/DanubeChallenge.

 

Danube Challenge: Das österreichweite Flussabenteuer

Den Wasserwesen der Lafnitz auf der Spur

Bereits zum achten Mal werden Österreichs Jugendliche dazu aufgerufen, sich den Challenges an der Donau und deren Zuflüsse zu stellen. Bei der von Coca-Cola Hellenic Österreich und Generation Blue – der Wasser-Jugendplattform des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich – ins Leben gerufenen Aktion erforschen die Schülerinnen und Schüler an insgesamt fünf Standorten den Lebensraum Fluss. Am 4. Juni machten sich im Ramsargebiet Lafnitztal Schulklassen aus Stegersbach und Rohrbach auf die Suche nach den Wasserwesen der Lafnitz.

Ab in die Natur! Bei der heurigen Danube Challenge dreht sich alles um die Klein- und Kleinstlebewesen der heimischen Gewässer. Österreichs Schülerinnen und Schüler stellen sich bei fünf Action Days in ganz Österreich den verschiedenen Challenges rund um den Lebensraum Fluss.

Bundesminister Andrä Rupprechter unterstützt die Initiative: „Die Danube Challenge bietet Jugendlichen ein einzigartiges Naturerlebnis an Flüssen im lebenswerten Österreich. Mit unserer Jugendplattform Generation Blue begleiten wir diese Aktion sowohl auf der Webseite als auch auf Facebook. Jugendliche sind unsere Zukunft – sie sind es, die einmal die Verantwortung für unser Wasser tragen werden“.

„Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit dem Ökosystem Fluss und entwickeln dabei ein neues Bewusstsein für die wichtige Ressource Wasser. Jedes Jahr wollen zig Schulklassen bei unserer Aktion mitmachen, das bestärkt uns auch in unserem Engagement, mit Initiativen wie dieser  altersgerechtes Wissen über die Umwelt zu vermitteln,“ erläutert Susanne Lontzen, Unternehmenssprecherin von Coca-Cola Hellenic Österreich den Hintergrund der Danube Challenge

 

Action Days in ganz Österreich

Im Juni werden Schulklassen in ganz Österreich eingeladen, sich bei insgesamt fünf Action Days den Herausforderungen an Donau, Lafnitz, Inn, Traun und Isel zu stellen. Begleitet von Nationalpark Rangern wird beobachtet, geforscht, getümpelt und gegrillt. Im Fokus der heurigen Challenges stehen Klein- und Kleinstlebewesen, die eine wichtige Funktion für den ökologischen Zustand eines Gewässers haben.

 

Schülerinnen aus Stegersbach und Rohrbach erforschen die Lafnitz

Den Auftakt machten die Schülerinnen und Schüler der NMS Rohrbach und BHAK/BHAS Stegersbach am Mittwoch im Ramsargebiet Lafnitztal. Die obere und mittlere Lafnitz gehört zu den österreichweit letzten, weitgehend naturnah erhaltenen Flussabschnitten mit mäandrierender  Flussdynamik, flussbegleitenden Auwäldern und talraumprägenden Dauerwiesen. „Wir haben die Natur und  Lebewesen der Lafnitz kennen gelernt, über die wir bisher nichts wussten. Und natürlich ist so ein Tag besser als ein normaler Schultag“, zeigten sich die beiden Schüler Julian Neubauer und Bernadette Koderholt vom Erlebnistag am Fluss begeistert. Am Ufer wurden Tiere und der wilde Verlauf der Lafnitz genau erforscht und ein Piratenschatz gehoben. Beim  abschließenden Action-Game traten die beiden Schulen zum sportlichen Vergleich an und stärkten sich danach beim gemeinsamen Würstelgrillen.

 

Aktion Trinkpass als Ticket für die Danube Challenge

Die Teilnehmer der heurigen Danube Challenge wurden über die im Frühjahr stattfindende „Aktion Trinkpass“ ermittelt, bei der Jugendliche über einen gewissen Zeitraum ihr persönliches Trinkverhalten dokumentieren, analysieren und gegebenenfalls anpassen. Gerade im Schulalltag ist ausreichend Flüssigkeitszufuhr wichtig, zu wenig Flüssigkeit führt zu Konzentrationsstörungen, verminderter Lernfähigkeit und Kopfschmerzen. Heuer haben fast 30.000  Schülerinnen und Schüler einen Trinkpass angefordert, viele hunderte haben bei einem begleitenden Kreativ-Wettbewerb teilgenommen, bei dem es Mikroskope  oder die Teilnahme an der Danube Challenge zu gewinnen gab!


Do-it yourself: Auf Exkursion zu den Gewässern in der Umgebung

Um die Danube Challenge für noch mehr Jugendliche möglich zu machen, haben die Schulklassen heuer erstmals die Möglichkeit, mittels angefordertem „Wasserwesen-Folder“ selbst einige Aufgaben bei einem Gewässer in der unmittelbaren Umgebung durchzuführen. Dabei müssen kleinste Wassertierchen aufgespürt, die Wasserqualität untersucht und die Fließgeschwindigkeit bestimmt werden. Der Folder gibt nicht nur eine genaue Anleitung zu den einzelnen Challenges, sondern auch einen informativen Überblick über die wichtigsten Tierarten am und im Wasser.

 

10 Jahre Generation Blue 

Bundesminister Rupprechter: Wasser-Jugendprojekt „Generation Blue“ bereits 10 Jahre auf Erfolgskurs

Utl. Generation Blue motiviert Jugendliche zur Beschäftigung mit dem Thema Wasser

 

(Wien, 29.04.2014)  - Am 1. Mai 2014 feiert die Jugend-Wasserplattform des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich „Generation Blue“ ihren 10. Geburtstag.  „Mir ist es wichtig, dass wir Jugendliche in der politischen Diskussion ernst nehmen und auf Augenhöhe begegnen. Die Wasserjugendplattform meines Ministeriums macht genau das - und das schon seit 10 Jahren – für die wichtige Lebensressource Wasser. Mit allen digitalen Möglichkeiten spricht Generation Blue die Jugendlichen direkt an, informiert sie und lädt sie in vielen Projekten zum Mitmachen und Mitgestalten ein. Dieses Angebot wollen wir weiter vertiefen, noch bekannter machen und Jugendliche zu unseren Wasserbotschafterinnen und Wasserbotschaftern in einem lebenswerten Österreich machen“, so Bundesminister Andrä Rupprechter zu 10 Jahren Generation Blue.

 

Generation Blue mit digitalem Schwerpunkt

 

Der Umgang mit unserer wichtigsten Naturressource, dem Wasser, verlangt Verantwortung, Schutz und nachhaltige Nutzung. Für die sehr anspruchsvolle junge Zielgruppe wurde 2004 eine Plattform ins Leben gerufen, die seither alle Trends der modernen Kommunikation nützt, stets mit einer Nasenlänge vor dem großen Hype. So hat die Jugendplattform schon 2009 eine eigene Fanseite auf Facebook gegründet. Um auf die hohe Mobilität der jungen Zielgruppe zu reagieren, wird die Webseite seit einem auch optischen Relaunch im Jahr 2012 im Responsive Design angezeigt, das heißt, ob Handy oder Tablet – die Generation Blue präsentiert seine Inhalte stets übersichtlich und formschön. Ein eigener Youtube-Kanal, Online-Games und Apps runden das digitale Programm ab. Derzeit hat die Webseite jährlich mehr als 100.000 Zugriffe und 3.500 Likes auf Facebook, Tendenz steigend.

 

Schlagkräftige Projekte machen das Projekt auch international zu einem Vorzeigeprojekt. Gemeinsam mit PartnerInnen wie der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW), dem Belvedere, den Nationalparks Austria, Sportvereinen und Jugendorganisationen sowie Unternehmen, die spezielle Projekte unterstützen, wird ein breites Angebot zum Mitmachen und Wasser-Erleben jährlich umgesetzt. Zu den erfolgreichsten Aktionen zählt der „Trinkpass“ mit Römerquelle, an der sich zuletzt 30.000 Jugendlich beteiligt haben. Ein eigener Bereich auf der Webseite ist den LehrerInnen gewidmet, die wertvolle Materialien für den Unterricht erhalten, wie zum Beispiel die WasserWerkstatt, und wichtige Tipps wie Ausflugsziele etc.

 

Und es gibt noch viel zu tun: Generation Blue schickt und begleitet schon Ende Mai zwei junge Delegierte zum 1. Internationalen Jugendwasserforum nach Istanbul, um dort zu zeigen, wo Österreich mit seinen Wasserressourcen steht. Sie werden auch aktiv an einer 1. Internationalen Wasserdeklaration von Jugendlichen mitgestalten. Im Juni ist die Generation Blue wieder die Kommunikationsplattform für das größter Jugendwasser-Outdoor Event, der jährlichen Danube Challenge. „An diesen Erfolgen wollen wir anknüpfen und mit innovativen Ideen zum Wasser konsequent weiterarbeiten“, so Rupprechter abschließend.

 

Wasser Quiz

Im Web ist das Lernspiel playDanube schon seit einiger Zeit die spannendste und unterhaltsamste Möglichkeit das Wissen über die Donau den Lebens- und Kulturraum sowie Allgemeines zum Thema Wasser zu testen und zu erweitern. Nun gibt es das beliebte Game auch als mobile App. 

Das Lernspiel ist eine Kombination aus Wissensquiz und Geschicklichkeitsspiel. Man sammelt Punkte in drei Levels, indem man einerseits Fragen zum Lebens- und Kulturraum Donau sowie zum Thema Wasser beantwortet und andererseits so viele Wasser-Bubbles als möglich durch Berührung am Touchscreen zum Platzen bringt. Derzeit sind im Spiel etwa 300 Fragen hinterlegt die nach dem Zufallsprinzip angezeigt werden. Durch die Random-Funktion erhält man so bei jedem neuen Versuch auch neue Quizfragen und kann so Wissen rund um das Thema Wasser spielerisch erobern. Ein Highscore zeigt wie gut man im Verhältnis zu den anderen SpielerInnen ist und wie viel man bereits über das Wasser weiß. 

Das Spiel ist eine Initiative des Ministerium für ein lebenswertes Österreich und baut auf der Plattform www.wasseraktiv.at auf.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Lebensministerium:

Generation Blue bietet Wissenswertes zum Thema „Fisch“

Mit dem Themenschwerpunkt „Fisch“ bietet www.generationblue.at jede Menge Wissenswertes über den österreichischen Fisch, yüber die Bedeutung der Fische und die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft. „Der Fisch ist ein wichtiger Indikator für den ökologischen Zustand eines Gewässers. Daher ist es uns wichtig, dass Jugendliche mehr über Fische in Österreich wissen“, erklärt das Ministerium für ein lebenswertes Österreich die Idee hinter der Schwerpunktsetzung. Bilden Fische soziale Netzwerke, wenn sie in völliger Dunkelheit leben? Tauchen Haie bei Vollmond tiefer? Oder warum gibt es mehr als 20.000 Fischarten? Diesen und noch mehr Fragen geht die Generation Blue, die Jugendwasserplattform des Ministerium für ein lebenswertes Österreich, in den kommenden Monaten auf den Grund.

 

Um das Thema schnell auffindbar zu machen, wurde eine eigene Kampagnenseite eingerichtet. Hier finden sich im „Fischlexikon“ laufend neue Fischbeschreibungen. In Österreich sind 65 Fischarten heimisch. Gestartet wurde mit 7 Fischportraits, denen weitere folgen werden. Unterkapitel wie „Biologie“ und „Wissenschaft“ bieten interessante Hintergrundinformationen. Auch die Wasserwirtschaft ist ganz eng mit dem Fisch verbunden. „Zucht und Nachhaltigkeit“ sind daher ebenso ein Schwerpunkte wie „Fisch als Indikator für die Wasserqualität“ und „Fisch als Lebensmittel“. In den kommenden Monaten werden auf www.generationblue.at immer wieder neue Informationen zum Thema Fisch zu finden sein.

 

Fische sind wichtiger Indikator für den ökologischen Zustand eines Gewässers

Wenn der ökologische Zustand stimmt, dann ist auch die Fischpopulation in einem Fluss in Ordnung. Fische sind also ein wichtiger Indikator für die Gewässerqualität und -struktur. ForscherInnen kontrollieren daher laufend die Fischpopulation. Je artenreicher und je mehr Fische in einem Gewässer vorkommen, desto besser sind die Lebensbedingungen in einem Gewässer, desto besser ist zumeist der ökologische Zustand. Wichtig ist auch, dass die Fische ungestört wandern können, um für ihren Erhalt wichtige Lebensräume, wie Laichplätze, Fressplätze, Winterungsplätze, Rückzugs- und Schutzplätze erreichen zu können. Die in den österreichischen Gewässern vorkommenden Fischarten legen dafür oft Strecken über 100 Kilometer zurück. Um das freie Wandern von Fischen zu ermöglichen, ist der Bau von Fischaufstiegshilfen eine wichtige Maßnahme. In der Vergangenheit wurden in unseren Gewässern bereits zahlreiche Fischaufstiegshilfen errichtet und Verbesserungen der Gewässerstruktur durchgeführt. Viele weitere Projekte, die die Lebensraumvielfalt der Fische erhöhen, sind in Planung und Umsetzung.

 

Wissensflut.tv Fische in Österreich

Für jene Interessierten, die lieber einen Film sehen wollen als zu lesen, bietet die Generation Blue eine neue Folge des Webvideowissensformat wissensflut.tv an.  Auch hier dreht sich alles um den Fisch. Der Video-Clip „Fische in Österreich“ bietet einen raschen und kreativen Überblick über die Vielfalt des österreichischen Fischs und die zu ihm gehörenden Themen. wissensflut.tv ist das Webvideowissensformat von Generation Blue, das Jugendliche via YouTube auf das Thema Wasser aufmerksam macht. In mehreren Folgen werden speziellen Wasserwissensbereich aufbereitet, die einen ersten Einblick ins Thema darstellen. Weitere Informationen sind dann auf Generation Blue zu finden.

 

Fisch des Jahres

Auch die Seeforelle als Fisch des Jahres 2013 wird auf der Generation Blue vorgestellt. In Österreich haben der Österreichische Fischereiverband sowie die Landesfischereiverbände gemeinsam mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft die aktuelle Bedrohung der Seeforelle aufgegriffen und proklamieren sie zum Österreichischen Fisch des Jahres 2013. Aber auch der Sterlet findet sich auf der Fischkampagnenseite der Generation Blue wieder. Immerhin bildete der „Schutz des Sterlets“ auch das Motto für den Danube Day 2013. Die Donau ist ein fischreiches Gewässer und beheimatet auch den vom Aussterben bedrohten Sterlet. Der markante Fisch mit seinen Knochenplatten zählt zur Familie der Störe und war vor 100 Jahren in der Donau noch weit verbreitet. Eingriffe in den Lebensraum und Überfischung sorgten für eine Minimierung des Bestandes. Gezielte Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren leisteten jedoch einen wesentlichen Beitrag zu verbesserten Lebensbedingungen und einer höheren Sterlet-Population.

 

Über Generation Blue

“Der Umgang mit unserer wichtigsten Naturressource, dem Wasser, verlangt Verantwortung, Schutz und nachhaltige Nutzung. Mir ist es wichtig, dass die Jugendlichen ein gutes Verständnis, Bewusstsein und Wissen zum Thema Wasser haben. Schließlich sind sie die Generation, die als nächstes die Zukunft des Wassers in Österreich bestimmen und formen wird. Generation Blue wurde so umgestaltet, dass wir die sehr anspruchsvolle junge Zielgruppe in ihren digitalen Welten erreichen und sie dem Thema Wasser noch näher bringen“, erklärt das Ministerium für ein lebenswertes Österreich. Das Projekt Generation Blue ist ein Projekt des Ministerium für ein lebenswertes Österreich. Es vermittelt bereits seit 2004 Verständnis, Bewusstsein und Wissen über Wasser und den Umgang mit der wertvollen Naturressource. Seit 2009 ist Generation Blue mit einer eigenen Fanseite auf Facebook auch in sozialen Netzwerken aktiv.

 

Ergänzende Schulprojekte motivieren dazu, sich aktiv mit dem Thema Wasser auseinanderzusetzen. Zu den bisher erfolgreichsten Projekten der Generation Blue zählt der Trinkpass und die Danube Challenge, aber auch Aktionen wie Uncut! und „Obst und Gemüse lieben Wasser“. 


21.03.2017

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