Weltfeuchtgebietstag 2026

Moore bedecken zwar nur 3 % der weltweiten Landfläche, aber sie sind echte Kraftpakete: Sie speichern doppelt so viel CO2 wie alle Wälder der Erde zusammen.
Für uns in Österreich bedeutet das: Jedes geschützte Moor hilft uns direkt dabei, das Klima stabil zu halten, weil es Treibhausgase sicher im Boden einschließt.

55 Jahre Schutz für unser Wasser-Erbe

Warum feiern wir den 2. Februar? An diesem Tag wurde vor genau 55 Jahren das Ramsar-Abkommen unterzeichnet – ein weltweiter Pakt zum Schutz von Feuchtgebieten.
Das Motto 2026 lautet: „Feuchtgebiete bewahren – unser gemeinsames kulturelles und natürliches Erbe“.

Früher galten Moore oft als geheimnisvolle Orte in Sagen und Geschichten. Heute wissen wir: Sie sind unser wertvollstes Naturerbe. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern sichern unsere Lebensgrundlage – das Wasser.

Natürliche Schwämme gegen Hochwasser

In Österreich erfüllen Moore und Auen eine lebenswichtige Aufgabe: Sie funktionieren wie riesige, natürliche Schwämme. Bei starkem Regen saugen sie das Wasser auf und schützen uns so vor Überflutungen. In trockenen Zeiten geben sie die Feuchtigkeit langsam wieder ab. Das sorgt für einen stabilen Wasserhaushalt und sichert unser sauberes Trinkwasser.

Platz für Natur: Der Plan für Österreich

Damit die Natur diese Arbeit leisten kann, müssen wir ihr Raum geben. Österreich arbeitet deshalb aktuell an einem neuen Wiederherstellungsplan für frei fließende Flüsse. Ziel ist es, verbaute Gewässer und Uferzonen wieder lebendig zu machen. Das ist auch dringend nötig, denn fast 40 % aller Tier- und Pflanzenarten weltweit sind auf diese feuchten Lebensräume angewiesen.

Indem wir unsere Moore und Flüsse schützen, bewahren wir die natürliche Basis für unsere eigene Lebensqualität. 

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