Der Hausen wurde dieses Jahr zum Fisch des Jahres 2025 erklärt. Eine Ehrung, die höchste Zeit war, denn auch dieser Fisch ist vom Aussterben bedroht.
Der Hausen, wissenschaftlich Huso huso genannt, gehört zu den ältesten Fischen der Welt: Seit über 200 Millionen Jahren existieren die Störe. Dieser beeindruckende Fisch ist die größte Süßwasserfischart Europas und kann über 5 Meter lang und über 150 Jahre alt werden. Er ist anpassungsfähig und lebt sowohl in Salz- als auch in Süßwasser. Heute ist der Hausen vom Aussterben bedroht und kommt fast nur noch im Schwarzen Meer sowie in der Unteren Donau vor.
Lebensweise und Bedrohung
Als Langdistanzwanderer muss der Hausen zum Laichen die Flüsse aufsteigen. Die Hauptursache für seinen Rückgang ist die Zerstörung seines Lebensraums durch Wasserkraftwerke, welche seine Wanderrouten blockierten. Auch die frühere Überfischung wegen des Beluga-Kaviars hat die Bestände dezimiert. Das absichtliche Fangen ist weltweit verboten.
Wiederansiedlungsprojekte geben Hoffnung: Ziel ist es, rund 1,6 Millionen junge Störe nachzuzüchten und in der Donau auszuwildern, um die Population zu stabilisieren und die genetische Vielfalt zu bewahren.
Wiederansiedlungsprojekte geben Hoffnung: Ziel ist es, rund 1,6 Millionen junge Störe nachzuzüchten und in der Donau auszuwildern, um die Population zu stabilisieren und die genetische Vielfalt zu bewahren.
Du willst mehr über die Störe wissen? Hier findest du unser Fischlexikon.
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