Unsere liebsten Badegewässer

Österreichs Seenlandschaft ist enorm vielfältig und bietet hervorragende Bedingungen für Sommertage in der Natur. Wer Abkühlung und sauberes Wasser sucht, findet in den heimischen Regionen Gewässer mit völlig unterschiedlicher Geschichte, Geologie und Charakteristik. Hier sind sechs Badeseen aus unserer Reihe der liebsten Gewässer im Überblick.

Der Weißensee in Kärnten

Der Weißensee liegt auf über 900 Metern Seehöhe und gilt als einer der reinsten Badeseen der Alpen. Rund zwei Drittel des Seeufers sind komplett unverbaut und als Naturpark geschützt. Seine charakteristische türkisblaue Farbe verdankt der See den sogenannten Seekreide-Bänken am Grund: Diese hellen Kalksteinablagerungen reflektieren das Sonnenlicht und verleihen dem Wasser seine Farbnuancen. Zudem ist der See seit dem Mittelalter für seinen reichen Bestand an Seeforellen bekannt.

Mehr aus unserer Reihe „Unsere liebsten Gewässer“: Zum Weißensee-Artikel.

Der Attersee in Oberösterreich

Mit über 46 Quadratkilometern Wasserfläche ist der Attersee der größte komplett in Österreich liegende See. Er ist das dritttiefste Gewässer des Landes und reicht bis zu 169 Meter hinab. Der See besitzt eine lange Siedlungsgeschichte: Schon vor über 5.000 Jahren errichteten Menschen hier Pfahlbauten im Wasser, deren Reste heute zum UNESCO-Welterbe zählen. Anfang des 20. Jahrhunderts diente die Naturkulisse dem Maler Gustav Klimt als Inspiration für zahlreiche seiner Landschaftsgemälde.

Mehr aus unserer Reihe „Unsere liebsten Gewässer“: Zum Attersee-Artikel.

Der Faaker See in Kärnten

Als fünftgrößter See Kärntens fällt der Faaker See vor allem durch seine leuchtende Türkisfärbung auf. Ursache dafür ist sein Hauptzufluss, die Worounitza: Der Fluss schwemmt feine Kalkpartikel in das Gewässer, die lange im Wasser schweben und das Licht reflektieren. In der Seemitte liegt eine bewachsene Insel, die den See in zwei Becken teilt. Während die Insel sowie die Ufer im Osten und Westen als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen sind, bieten die übrigen Bereiche freie Zugänge zum Wasser.
Mehr aus unserer Reihe „Unsere liebsten Gewässer“: Zum Faaker See-Artikel.

Der Lunzer See in Niederösterreich

Der Lunzer See ist der einzige natürliche See Niederösterreichs und gilt aufgrund seiner Speisung aus Gebirgsquellen als das kälteste Gewässer des Bundeslandes. Eine Besonderheit bildet die Lunzer Seebühne, die im Sommer für Kulturveranstaltungen genutzt, im Winter jedoch geflutet und komplett im See versenkt wird. Rund um das artenreiche Gewässer – in dem unter anderem Seesaiblinge und Bachforellen leben – erblühen in den Frühjahrsmonaten unzählige Bergnarzissen.

Mehr aus unserer Reihe „Unsere liebsten Gewässer“: Zum Lunzer See-Artikel.

Die Gosauseen in Oberösterreich

Am Ende des Gosautals liegen die drei Gosauseen direkt unterhalb des Dachsteinmassivs. Das klare, kalte Gletscherwasser speist den Vorderen Gosausee, der heute auch als Speichersee zur Energiegewinnung genutzt wird. Eine geografische Besonderheit ist die Gosaulacke: Dieser kleine Zwischensee füllt sich nur temporär, wenn der Hintere Gosausee bei starker Schneeschmelze oder ergiebigem Regen überläuft.
Mehr aus unserer Reihe „Unsere liebsten Gewässer“: Zum Gosauseen-Artikel.

Der Erlaufsee an der Grenze zwischen Steiermark und Niederösterreich

Eingebettet im Mariazeller Land zwischen Gemeindealpe und Bürgeralpe liegt der Erlaufsee auf über 800 Metern Höhe. Das Gewässer erreicht eine Tiefe von bis zu 38 Metern und bietet an seinem Ufer einen rund 8.000 Quadratmeter großen, frei zugänglichen Sand- und Kiesstrand. Der fischreiche See ist für seinen klaren Bestand an Hechten, Saiblingen und Barschen bekannt.

Mehr aus unserer Reihe „Unsere liebsten Gewässer“: Zum Erlaufsee-Artikel.

 

Teilweise mit KI erstellt

Skip to content