Hochwasserschutz: BMLUK präsentiert 10-Punkte-Programm

© BMLUK Hemerka

Was tun, wenn plötzlich die Straße unter Wasser steht? Wenn ein Fluss überläuft? Wenn der Strom ausfällt?

Die neue Kampagne „Hochwasser – ich schütze mich!“ des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML) gibt Antworten – und will schon in der Schule beginnen, Wissen zu vermitteln und Vorsorge möglich zu machen. Denn Hochwasser kann alle treffen – und wer Bescheid weiß, ist besser geschützt. Ob mit HELMI-Workshops in der Volksschule, interaktiven Tools für den Unterricht oder einfachen Sicherheitstipps für zu Hause – die Kampagne macht das Thema greifbar und zeigt: Jede:r kann etwas tun.

Warum das gerade jetzt wichtig ist

Die Klimakrise verändert unser Wetter: Starke Regenfälle treten häufiger auf – und oft trifft es Regionen, die früher kaum betroffen waren. Die Folge: lokale Überschwemmungen, überlastete Kanäle, Schäden an Häusern, Straßen und Schulen. Deshalb hat das BML das 10-Punkte-Aktionsprogramm „Zukunft Hochwasserschutz 2024+“ ins Leben gerufen. Es bündelt Maßnahmen, um Österreich sicherer und zukunftsfitter zu machen – und setzt dabei nicht nur auf Technik, sondern auch auf Wissen, Bildung und Eigenverantwortung.

Das steckt im 10-Punkte-Programm – einfach erklärt:

  1. Schutzanlagen verbessern
    Dämme, Rückhaltebecken und technische Systeme werden geprüft und an den Klimawandel angepasst.

  2. Kaputte Anlagen rasch reparieren
    Wo Rückhaltesysteme durch Hochwasser beschädigt wurden, werden sie zügig wiederhergestellt.

  3. Ehrlich über Risiken sprechen
    Auch mit Schutzanlagen bleibt ein Restrisiko – darüber soll offen informiert werden.

  4. Platz für Wasser sichern
    Flächen, auf denen sich Wasser im Notfall ausbreiten darf, werden geschützt und erhalten.

  5. Pilotprojekte starten
    Modellregionen zeigen, wie moderner Hochwasserschutz konkret funktioniert.

  6. Klimarisiken in Planung einbeziehen
    Gemeinden sollen bei neuen Bauprojekten von Anfang an auf Schutz achten.

  7. Kampagne „Hochwasser – ich schütze mich!“ starten
    Information & Bewusstseinsbildung – speziell auch für junge Menschen.

  8. Bessere Vorhersagen mit „Hydrographie 2030+“
    Wetter- und Wasserprognosen sollen genauer, schneller und digitaler werden.

  9. Trainings & Übungen mit Einsatzkräften und Bevölkerung
    So kann im Ernstfall jeder besser reagieren – auch in Schulen und Gemeinden.

  10. Forschung & Digitalisierung fördern
    Neue Ideen und Technologien helfen, den Hochwasserschutz weiterzuentwickeln.

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