Was ist Kalk eigentlich?

Ob als Kalkschleier am Wasserhahn oder als kleine Flöckchen im Tee – Kalk begegnet uns im Alltag überall, doch wie gelangt er eigentlich in unser Leitungswasser?
In der Natur findet man Kalk fast überall: in Gebirgen, Tropfsteinhöhlen oder Korallenriffen. Chemisch gesehen ist es Calciumcarbonat, das auch als Baustoff oder Dünger eine große Rolle spielt.

Der Weg in den Wasserhahn

Das Ganze ist Teil des Wasserkreislaufs: Wenn es regnet, nimmt das Wasser CO2 aus der Luft auf, wodurch eine ganz schwache Kohlensäure entsteht. Sickert dieses Wasser dann durch kalkhaltiges Gestein, löst die Säure den Kalk heraus – das Ergebnis ist „hartes“, mineralreiches Wasser.

Kalk umweltschonend entfernen

Kalk ist für uns Menschen sogar gesund, da er wichtige Mineralien liefert, doch Geräte wie Wasserkocher sollten regelmäßig gereinigt werden. Das klappt ganz ohne Chemie mit diesen drei Hausmitteln:

🍋 Zitronensäure

Den Saft einer Zitrone mit Wasser im Kocher aufkochen, kurz stehen lassen und ausspülen.

💧 Essigessenz

Essig und Wasser zu gleichen Teilen mischen, aufkochen und danach gut mit klarem Wasser nachspülen, um den Geschmack zu neutralisieren.

🥄 Natron

Einen Teelöffel Natron im Wasser aufkochen, 20 Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen.

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