Wasser sparen bei Hitzewelle

pexels-dominika-roseclayEs ist für viele eine Selbstverständlichkeit und dennoch wahrer Luxus: frisches Trinkwasser. Der Sommer hat in all seinen Facetten begonnen, und über ganz Europa rollte in den letzten Wochen eine Hitzewelle. Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf Österreichs Wasserhaushalt. Generation Blue hat Tipps gesammelt, wie man Wasser sparen kann.

Wasser im Klimawandel

Der Klimawandel bringt Niederschlagsänderungen, steigende Temperaturen und erhöhte Verdunstung mit sich. Grundwasser wird hauptsächlich durch Niederschläge neu gebildet. In manchen Regionen, vor allem im Süden und Osten Österreichs, ist Grundwasser nicht unendlich verfügbar. Als Trinkwasser nutzen wir in Österreich fast zu 100 Prozent Grundwasser.

Durch den Klimawandel kann sich der Grundwasservorrat also verringern – gleichzeitig hat sich der Wasserbedarf erhöht. Vor allem in der Landwirtschaft führen Trocken- und Hitzeperioden zu hohem Wassereinsatz. Aber auch private Gärten und Pools benötigen im Sommer mehr Wasser.

Die Wasserschatz-Studie zeigt, dass sich der Wasserbedarf für die Wasserversorgung bis 2050 um 11 bis 15 Prozent erhöhen wird. In einzelnen Gemeinden kann der Bedarf um bis zu 50 Prozent steigen.

Warum soll man Wasser sparen?

Die wertvolle Ressource Wasser zu sparen und sinnvoll zu benutzen, lohnt sich. Verbraucht man weniger Warmwasser, sinkt auch der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß. Trinkwasser wird geschont, und man spart Geld.

Die wertvolle Ressource Wasser zu sparen und sinnvoll zu benutzen, lohnt sich. Verbraucht man weniger Warmwasser, sinkt auch der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß. Trinkwasser wird geschont, und man spart Geld.

Unsere Wasserspartipps

  • Abdrehen: Beim Zähne putzen, Einseifen unter der Dusche und beim Geschirrspülen das laufende Wasser abdrehen. Ein Geschirrspüler verbraucht weniger Wasser als der Abwasch mit der Hand.
  • Reparieren: Ein tropfender Wasserhahn oder Spülkasten verbraucht schnell viel Wasser. Ein Tropfen alle zwei Sekunden bedeutet rund 800 Liter im Jahr.
  • Kapazitäten nutzen: Waschmaschinen und Geschirrspüler sollten nur voll beladen und bei niedriger Temperatur gestartet werden. Es reicht, hin und wieder einen heißen Waschgang einzulegen, um Keime abzutöten.
  • Dusche statt Badewanne: Der Sprung unter die Dusche spart nicht nur Zeit, sondern ist auch wassersparender als ein Vollbad.
  • Obst und Gemüse: Nimm zum Abwaschen von Obst und Gemüse eine Schüssel zur Hilfe, anstatt fließendes Wasser zu verwenden. So sparst du nicht nur Wasser, sondern kannst es auch noch zum Blumen gießen verwenden. Die Pflanzen kann man außerdem auch mit anderen Wasserresten gießen – zum Beispiel das Wasser, mit dem man Nudeln oder Kartoffeln gekocht hat. Auch Wasser aus Aquarien eignet sich erstklassig als Dünger.
  • Regenwassernutzung: Regenwasser kann man für den Garten oder Haushalt nutzen – zum Beispiel zum Gießen. Mit einer Regentonne kann man das Wasser sammeln. Viele Pflanzen gedeihen mit Regenwasser auch besser.
  • Gießen: Die frühen Morgen- und Abendstunden sind perfekt für eine effiziente Bewässerung im Garten. Denn in der Mittagshitze verdunstet das Wasser oft, bevor es die Wurzeln der Pflanze erreicht.
  • Konsum einschränken: Beim Einkaufen kannst du daran denken, dass die Herstellung und Verarbeitung vieler Lebensmittel und Konsumgüter unglaubliche Mengen an Trinkwasser verschwendet. Die richtige Entscheidung ist dabei schwer. Es gilt aber auf jeden Fall: Weniger Konsum heißt weniger Wasserverbrauch! Wenn du mehr Infos darüber willst, schau doch in unsere WasserWerkstatt zu Virtuellem Wasser.
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